Zweiter musikalischer Mittelpunkt - wohl kaum eine ander Band verfügt über den Luxus von fünf ja teilweise sechs Bläsern! In vielen Songs sorgen sie erst für den richtigen druckvollen Drive. Was ist das Besondere an Bläsern? Während der Rest der Band alles auswendig spielen muss, glänzen sie zwar mit zum Teil 5-stimmigen Sätzen und beeindruckender Präzision, sind aber auf ihre Notenblätter angewiesen. So kommt es gelegentlich bei Auftritten zwischen den Songs zu kleinen Verzögerungen, weil die Jungs mal wieder ihre Noten umsortieren müssen oder, wenn’s hart kommt, erst gar nicht finden. Auswendig können die nix und wären ohne Noten aufgeschmissen!

Philipp Marchand
Philipp Marchand
Posaune
Philipp ist unser neuestes Mitglied und versteckt sich meist ganz in der Ecke hinter Notenständer und Posaune. Doch zu überhören ist er wohl kaum, bildet er doch zusammen mit dem Bariton-Sax die tonliche Basis des Bläsersatzes. Philipp leidet ganz offensichtlich nicht unter Selbstdarstellungszwang. Auf das wichtigste Posaunen-Solo der Bandgeschichte lässt er sich einfach nicht ein - Don't Take My Coconuts muss seitdem mit Bariton-Unterstützung überleben. An seiner spielerischen Qualität liegt das nun wirklich nicht! Aber er steht ja noch am Anfang seiner Laufbahn bei Gin Fritz und wer weiß was da noch kommt.

Melanie Schwesig
Melanie Schwesig
Baritonsaxofon
Melanie ist äußerst umtriebig in der Rhein-Mainischen Jazzszene. Ihre persönlichen Kontakte gehen bis hinein in die hr Bigband. Für besonders gute Freunde hat sie immer einen Insider-Tipp parat.
Das alles lässt ihr Spiel natürlich nicht unbeeinflusst. Eine besonders jazzige Solo-Idee hat allerdings nicht den Weg auf die CD gefunden. Schade eigentlich. Da müsst Ihr schon live zu unseren Konzerten kommen, da wird die wahre Ader dann ausgelebt.
Ganz nebenbei spielt sie dann auch noch Posaunen-Soli, die vom eigentlichen Instrument verweigert werden.

Sylvia Banick
Sylvia Banick
Alt- und Sopransaxofon
Ergänzt wird der Bläserstz zeitweise durch Sylvia Banick, deren Altsaxofon eine zusätzliche Klangkomponente hereinbringt. Ausserdem glänzt sie mit hervorragenden Soli.
Da auch sie bei mehreren Formationen engagiert ist, ist sie leider nicht jedesmal dabei. Ganz unschuldig ist da natürlich auch nicht der Umstand, dass sie neben ihrer Musikerkarriere ihren eigenen, ganz bestimmt musikalischen, Nachwuchs auf die Füße bringen muss.

Alexander 'Sascha' Pfältzer
Alexander 'Sascha' Pfältzer
Tenorsaxofon
Sascha Pfälzer (bekennender Rheinländer) ist auch schon seit vielen Jahren dabei und spielt das Saxophon mit Können und Hingabe. Er liebt die Improvisation und fesselt seine Zuhörer in einigen Stücken mit wunderbaren Soli von zart-einfühlsam bis jazzig-schräg. Da er eine Vorliebe für Südamerikanische Rhythmen hat, geht ihm manchmal der Gaul durch und er greift spontan zu herumliegenden Geräten und unterstützt die Percussionisten. Alternativ greift er spontan zu herumstehenden Sängerinnen und legt zusammen eine flotte Sohle aufs Parkett.
Sascha behauptet seit Jahren, früher einmal bei einem bekannten Bandleader (Heinz König, kennt den jemand?) gespielt zu haben, der von seinen Musikern verlangte, dass sie die Abläufe aller Stücke beherrschen und notfalls auch alleine spielen können müssten. Damit nervt er gelegentlich in der Probe, wenn wir mal hängen bleiben, und träumt wohl davon, dass wir das eines Tages auch mal schaffen. Soll er doch!
Bemerkenswert: Sascha ist vermutlich der einzige Rapper Deutschland, der vom Blatt rappt ("Cantaloupe"). Bis heute weiß allerdings niemand, ob der Text auch stimmt, den er da immer von sich gibt.

Peter 'Trompeter' Groth
Peter 'Trompeter' Groth
Trompete
Peter Groth, "Trom-Peter" (originell, gell?), bläst die zweite Trompete. Warum er nur die zweite Trompete spielt, kann man nur vermuten (siehe hohe Töne des ersten Trompeters), denn er spielt unbestritten ebenfalls wunderbar Trompete. Vor allem ist er wahrscheinlich der einzige Bläser, der die Abläufe und Einsätze der Stücke komplett beherrscht, so dass er sich inzwischen zum Anführer der Gin Fritz Horns hochgearbeitet hat.
Nebenbei spielt er bei ein paar Titeln die akkustische Gitarre und unterstützt, wenn er nicht bläst die Percussionisten. Er ist mit Sascha einer der ältesten Bläser der Gin Fritz Horns.

Sandor Kovacs
Sandor Kovacs
Trompete
Sandor war früher prägender Bläser unter Pustern. Nach einer mehrjährigen Auszeit ist er nun studierter Musiker und eine wahre Bereicherung in den oberen Lagen.
Und obendrein ist er in der Lage, viele Töne zu fein abgestimmten Bläsersätzen für immerhin sechs Bläser in Noten festzuhalten. Ohne unsere Arrangeure würden die Gin-Fritz-Horns wahrscheinlich wie eine Feuerwehr-Blaskapelle klingen. Nichts gegen Feuerwehr-Blaskapellen, aber die würden zur Musik von Gin Fritz halt nicht passen!
Ab und zu bringt er dann also viele Blätter voll mit vielen schwarzen Punkten, Strichen und anderen merkwürdigen Zeichen mit, übergibt diese den Bläsern, worauf diese dann plötzlich wunderbar zu spielen beginnen. Falls dies nicht gleich so klappt, wie er sich dies vorstellt, greift er mit Strenge ein und sorgt für Notendisziplin.
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